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Pareigis Jana Ehemann: Kein Partner bestätigt – die Fakten

Jana Pareigis moderiert täglich die 19-Uhr-Nachrichten im ZDF. Wer ihr Partner ist, ob es einen Ehemann gibt, das hat sie nie gesagt. Und das seit Jahren. Wer nach Pareigis Jana Ehemann sucht, bekommt im Netz vor allem eines: Seiten voller Spekulation, die alle dieselbe Antwort vermeiden. Das liegt daran, dass es sie nicht gibt. Kein bestätigter Name, keine Hochzeit, kein offizieller Hinweis auf einen Partner. Jana Pareigis hat diese Entscheidung bewusst getroffen, und sie hält sie durch.

Was sich stattdessen sagen lässt: Wer diese Frau auf eine Suchanfrage reduziert, verpasst eine der ungewöhnlichsten Biografien im deutschen Fernsehjournalismus.

Steckbrief: Jana Pareigis

NameJana Pareigis
Geboren23. Juni 1981, Hamburg
HerkunftDeutsch, Simbabwisch, Schwedisch
BerufJournalistin, ZDF-Moderatorin
SenderZDF (seit Dezember 2014)
SohnGeboren 2018
WohnorteBerlin und Mainz
Ehemann / PartnerNicht öffentlich bekannt

Hamburg, Harare, New York: Biografie in drei Kontinenten

Jana Pareigis wurde am 23. Juni 1981 in Hamburg geboren. Ihr leiblicher Vater stammt aus Simbabwe, ihre leibliche Mutter ist Deutsche. Einen Tag nach ihrer Geburt wurde sie von einem deutsch-schwedischen Ehepaar adoptiert. Ihr Adoptivvater war Schulleiter, ihre Adoptivmutter medizinisch-technische Assistentin.

Nach dem Abitur im Jahr 2000 lebte sie eineinhalb Jahre in Harare, Simbabwe, arbeitete ehrenamtlich mit Kindern und schrieb ihre ersten journalistischen Texte. Anschließend studierte sie Politikwissenschaften und Afrikanistik in Hamburg, New York und Berlin, zeitweise als DAAD-Stipendiatin an der City University of New York.

Karriere: Von NDR bis zur ZDF-Primetime

Pareigis arbeitete sich über mehr als ein Jahrzehnt durch den deutschen Medienbetrieb, ohne Abkürzung. Die folgende Tabelle gibt einen vollständigen Überblick:

Karriere-Chronologie Jana Pareigis

ZeitraumStation / Tätigkeit
2002 – 2004Redaktionssekretärin bei NDR Info, Hamburg
2004 – 2005Studium an der City University of New York, DAAD-Stipendium
März – Juni 2005Praktikum im UN Department of Peacekeeping Operations, New York
2005 – 2008Assistentin des Chefredakteurs Peter Limbourg, Parlamentsredaktion N24, Berlin
Februar 2008Praktikum bei der Nachrichtenagentur Reuters, Berlin
Sept. 2008 – Feb. 2010Programmvolontariat (Hörfunk, Fernsehen, Online) bei der Deutschen Welle, Bonn / Berlin / Brüssel
März 2010 – 2016Freie Redakteurin für WDR, Zeit Online, Deutsche Welle; ab Juni 2010 Moderatorin der Nachrichtensendung „Journal“ bei DW-TV
Dez. 2014 – April 2018Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins
April 2018 – heuteHauptmoderatorin des ZDF-Mittagsmagazins
24. Februar 2021Erstmals Moderatorin der 12-Uhr-„heute“-Nachrichten im ZDF
27. Juli 2021 – heuteModeratorin der 19-Uhr-„heute“-Nachrichten, Nachfolge Petra Gerster
Mai 2023 – heuteZusätzlich Presenterin der Sendereihe „Am Puls“

Mit dem Wechsel zu den 19-Uhr-Nachrichten wurde Pareigis zur ersten schwarzen Frau als Hauptmoderatorin einer deutschen Hauptnachrichtensendung. Die offizielle Biografie des ZDF ist im ZDF Presseportal einsehbar.

Pareigis Jana Ehemann: Was tatsächlich bekannt ist

Als Pareigis im April 2018 zur Hauptmoderatorin des ZDF-Mittagsmagazins wurde, war ihr Babybauch auf dem Bildschirm sichtbar. Denzel Washington verriet im laufenden Interview, dass sie einen Jungen erwartet, obwohl Pareigis das Geschlecht des Kindes bewusst nicht öffentlich machen wollte. Wer der Vater ist, hat sie bis heute nicht gesagt.

Seither lebt sie mit ihrem Sohn, geboren 2018, in Berlin und Mainz. In keinem Interview, in keiner Pressekonferenz, in keinem Social-Media-Auftritt hat sie ihren Beziehungsstatus thematisiert. Kein Partnerschaftsname, keine Andeutung einer Ehe.

Zum Stand der Fakten

Es gibt keine öffentlich bestätigten Informationen zu einem Ehemann oder Partner von Jana Pareigis. Was im Netz als Antwort auf „Pareigis Jana Ehemann“ kursiert, ist durchweg Spekulation ohne verifizierte Quelle.

Was sie öffentlich sagt: Rassismus, Mutterschaft, Sorge

Über ihren Sohn spricht Pareigis, aber mit klar gesetzten Grenzen. Im Juni 2020 sagte sie dem Magazin Bunte, sie sei in den USA von Polizisten gestoppt worden, die ihr klargemacht hätten, dass sie mit ihr machen könnten, was sie wollen. Und dann:

Rassismus ist überall. Auch mein Sohn wird das erleben müssen.

Jana Pareigis, Bunte, Juni 2020

Das ist das Privatleben, das Jana Pareigis teilt. Nicht ihren Beziehungsstatus, nicht einen Ehemann. Sondern die Sorge einer Mutter, die aus eigener Erfahrung weiß, was ihr Kind in dieser Gesellschaft erwarten kann.

„Afro.Deutschland“ und James Baldwin

2017 drehte sie gemeinsam mit DW-Redakteurin Susanne Lenz-Gleißner und Regisseurin Adama Ulrich die Dokumentation Afro.Deutschland. Der Film zeigt schwarze Menschen in Deutschland, darunter Rapper Samy Deluxe, Fußballprofi Gerald Asamoah und NS-Zeitzeuge Theodor Michael, der als Afrodeutscher in Propagandafilmen auftreten musste. Pareigis steht selbst vor der Kamera und schildert ihren eigenen Weg mit Rassismuserfahrungen seit der Kindheit.

2019 schrieb sie das Vorwort für die deutsche Neuübersetzung von James Baldwins Essayband Nach der Flut das Feuer, in dem sie Baldwins Analyse über Rassismus mit eigenen Erlebnissen in Deutschland verknüpft.

Fazit: Pareigis Jana Ehemann bleibt ihre Privatangelegenheit

Jana Pareigis ist mit 19 nach Harare gefahren, hat bei den UN gearbeitet, sich über ein Jahrzehnt durch den deutschen Medienbetrieb gearbeitet und den ersten bedeutenden Dokumentarfilm über afrodeutsche Erfahrungen mitgestaltet. Sie ist heute eine der sichtbarsten journalistischen Stimmen im deutschen Fernsehen.

Die Frage nach Pareigis Jana Ehemann hat sie nie beantwortet. Das ist ihr gutes Recht. Und wer ihre Geschichte kennt, versteht: Die eigentliche Antwort liegt nicht in einem Namen, der nie genannt wurde, sondern in einer Karriere, die für sich selbst spricht.


Weiterlesen: Claudia Herzfeld: Leben, Familie und Ehe mit Howard Carpendale

David Frueh
David Fruehhttps://nachblick.de/
Ich bin seit mehr als zwölf Jahren Journalist. Angefangen habe ich bei lokalen Verlagen in Steinbach, wo ich gelernt habe, was sorgfältige Quellenarbeit im Alltag wirklich bedeutet. In dieser Zeit habe ich in nahezu jedem Ressort gearbeitet: Tagespolitik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport, Kultur, Technik, Boulevardberichterstattung über Prominente, ihre Beziehungen, ihr Leben und die Geschichten, die selten vollständig erzählt werden, aktuelle Debatten, Unterhaltung und alles, was die Menschen im deutschsprachigen Raum täglich beschäftigt. Im Mai 2026 habe ich Nach Blick gegründet, mein eigenes Nachrichtenportal, das mit einem festen Team aus Redakteuren und Rechercheteuren arbeitet. Derselbe Grundsatz gilt seit dem ersten Tag: erst recherchieren, dann veröffentlichen.

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