Top 5 dieser Woche

Ähnliche Artikel

Angela Freifrau von Schilling: Künstlerin und Rohdes Ehefrau

Die Künstlerin Angela Freifrau von Schilling wurde 1970 in Bochum geboren, studierte an der Kunstakademie Münster und ist seit 1995 mit dem Schauspieler Armin Rohde verheiratet. Ihr Examen legte sie 2008 bei Katharina Fritsch ab. Sie stellt unter dem Namen Angela Schilling aus, unter anderem 2024 im Museum Bergkamen und 2025 im Märkischen Museum Witten.



Steckbrief: Alter, Herkunft, Beruf

Die biografischen Angaben stützen sich auf ihre eigene Website und auf den Essener Kunstraum schulte-goltz+noelte, der mehrfach Einzelausstellungen von ihr gezeigt hat.

NameAngela Freifrau von Schilling, als Künstlerin Angela Schilling
Geboren1970 in Bochum, das genaue Datum ist nicht veröffentlicht
Alter55 oder 56 Jahre, je nach Geburtstag
BerufBildende Künstlerin, arbeitet mit Stahl, Bronze und Eisenguss
AusbildungKunstakademie Münster, Examen 2008 bei Katharina Fritsch
EhemannSchauspieler Armin Rohde, verheiratet seit 1995
KinderKeine gemeinsamen Kinder
MitgliedschaftenDeutscher Künstlerbund, Westdeutscher Künstlerbund, Bochumer Künstlerbund

Angela Schilling und Armin Rohde: Die Ehe seit 1995

Armin Rohde, den viele aus „Kleine Haie“ und „Der bewegte Mann“ kennen, ist seit 1995 mit der Künstlerin Angela Schilling verheiratet. So beschreibt es t-online in einem Porträt, das im Februar 2026 aktualisiert wurde. Sie ist 15 Jahre jünger als der Schauspieler und machte ihn laut t-online zum Baron, denn amtlich heißt er seit der Heirat Armin Kurt Rohde-Baron von Schilling.

Im Dezember 2018 veröffentlichte die Kunsthistorikerin Elke Backes ein Gespräch mit Rohde, der in der Düsseldorfer Galerie Sander I Sohn seine erste Fotoausstellung vorbereitete. Eines seiner Bilder heißt „Prinzessinnen“. Es zeigt eine rosafarbene Mädchenskulptur in Lebensgröße zwischen zwei Mädchen, an der Wand hängt ein Kreuz aus Kinderschuhen. Beide Werke stammen nach Rohdes Worten von Angela Schilling, die er als Schülerin von Katharina Fritsch und Meisterschülerin von Timm Ulrichs beschrieb. Die Angaben decken sich mit ihrer Biografie.

Rohde hat keine Kinder. Das sei eine bewusste Entscheidung gewesen, sagte er 2012 in einem Interview, das t-online zitiert. Das Paar habe eine Zeit lang überlegt, doch der Kinderwunsch sei bei beiden nie zur gleichen Zeit da gewesen.

Über seine zweite Beziehung zur Schauspielerin Karen Böhne sprach Rohde 2015 mit der „Bild“. Von einer offenen Beziehung wollte er dort nicht sprechen und beschrieb die Konstellation als geschlossenen Familienverbund. Dem „Stern“ sagte er im selben Jahr: „Wenn man liebt, dann liebt man.“ Die Offenheit gelte für beide Seiten, sonst könne eine solche Beziehung nicht funktionieren. Beide Aussagen gibt t-online wieder.

Aussagen von Angela Schilling selbst zur Ehe oder zum Namen sind in den zugänglichen Quellen nicht veröffentlicht. Zum Hochzeitstermin, zum Kennenlernen, zum Wohnort und zur Frage, ob sie den Namen von Geburt an trägt, machen die Quellen keine Angaben.

Freifrau von Schilling: Was der Name bedeutet

Freifrau ist die weibliche Form von Freiherr und entspricht dem, was im Alltag Baronin heißt. Seit der Weimarer Reichsverfassung von 1919 gelten Adelsbezeichnungen in Deutschland als Teil des Namens und nicht mehr als Titel. Das trifft auch auf Rohdes Namen zu, in dem „Baron“ zum Nachnamen gehört.

Die Schreibweise schwankt. Wikidata führt sie als Angela Baronin von Schilling, die deutsche Wikipedia als Angela Freifrau von Schilling. t-online nennt sie im Text Angela Schilling und in einer Bildunterschrift Angela von Schilling.

Ausbildung an der Kunstakademie Münster

Vor dem Jahr 2000 enthält ihre Biografie nur das Geburtsjahr. Das Studium an der Kunstakademie Münster begann 2000, fünf Jahre nach der Heirat, bei Timm Ulrichs. Ulrichs lehrte von 1972 bis 2005 als Professor für Bildhauerei und Totalkunst in Münster, galt als Pionier der Konzeptkunst und starb im April 2026 im Alter von 86 Jahren. Katharina Fritsch, 1956 in Essen geboren, war von 2001 bis 2010 Professorin für Bildhauerei in Münster und wechselte dann an die Kunstakademie Düsseldorf. Bei ihr schloss Schilling das Studium 2008 ab.

JahrStation
2000Beginn des Studiums an der Kunstakademie Münster bei Timm Ulrichs
2002Cité internationale des Arts, Paris (in ihrer Biografie unter Auszeichnungen geführt)
2003Meisterschülerin von Timm Ulrichs
2005/06University of New Mexico bei Steve Barry, Fulbright-Stipendium
2007/08Studium in Münster bei Katharina Fritsch, Examen 2008
2010Zweiter Platz beim Lorch-Wettbewerb „coolster Schweißer des Jahres“

Das Werk: Stahl, Bronze und Eisenguss

Angela Schilling arbeitet mit Metall. Auf ihrer Website und beim Essener Kunstraum sind unter anderem diese Skulpturen und Arbeiten verzeichnet.

  • Domestic Madonna, eine Stahlskulptur von 152 x 102 x 50 Zentimetern. Unter diesem Titel lief 2022 auch eine Ausstellung in der Galerie Kretschmer in Bochum.
  • Vaterland (2024), Stahlhelme und Bronzeguss
  • Eisernes Herz (2024), Eisenguss und geschmiedeter Stahl
  • Nachtlektüre I (2026), Stahl, eine beschossene Zielscheibe und Nähgarn
  • Silbertabletts, graviert mit Texten im Ton von Kochanweisungen für Gefühle wie Wut oder Zorn

Eine Auswahl ihrer Ausstellungen nach der eigenen Biografie:

JahrAusstellungOrt
2008„Mein Herz schlägt“ (Einzelausstellung)Stadtmuseum Hattingen
2010„Woodward Avenue“ (Einzelausstellung)Kunstraum schulte-goltz+noelte, Essen
2011„All the king’s horses“ (Einzelausstellung)Kunstverein Recklinghausen
2013„WIRWIEDERHIER“Museum Bochum
2019„Das Jagdschloss“ (Einzelausstellung)Museum Rheda-Wiedenbrück
2022„Domestic Madonna“Galerie Kretschmer, Bochum
2024„AMOR STAHL UND EISEN“Museum Bergkamen
2025„KLEINKLEIN“Märkisches Museum Witten

Aktuelle Arbeiten 2026

Ihre Website verzeichnet für 2026 eine Matinée mit Uta Hoffmann am 22. März und die Arbeit „Anpfiff für Rosita“, die ab dem 10. Juni in einer Ausstellung zu sehen war. Am 27. September lud sie in Witten zu „Ungleiche Paare“ ein. Weitere Termine und Arbeiten stehen auf ihrer Website angelaschilling.de.

David Frueh
David Fruehhttps://nachblick.de/
Ich bin seit mehr als zwölf Jahren Journalist. Angefangen habe ich bei lokalen Verlagen in Steinbach, wo ich gelernt habe, was sorgfältige Quellenarbeit im Alltag wirklich bedeutet. In dieser Zeit habe ich in nahezu jedem Ressort gearbeitet: Tagespolitik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport, Kultur, Technik, Boulevardberichterstattung über Prominente, ihre Beziehungen, ihr Leben und die Geschichten, die selten vollständig erzählt werden, aktuelle Debatten, Unterhaltung und alles, was die Menschen im deutschsprachigen Raum täglich beschäftigt. Im Mai 2026 habe ich Nach Blick gegründet, mein eigenes Nachrichtenportal, das mit einem festen Team aus Redakteuren und Rechercheteuren arbeitet. Derselbe Grundsatz gilt seit dem ersten Tag: erst recherchieren, dann veröffentlichen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Artikel