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Wer ist Jutta Schmuttermaier? Rollen, Ehemann, Beruf

Rollen in den „Rosenheim-Cops“, Arbeit als Stimmcoach und Heilpraktikerin, Ehe mit Alexander Duda: was über die Schauspielerin aus Ingolstadt belegt ist.

Jutta Schmuttermaier ist eine deutsche Schauspielerin, Jahrgang 1966, geboren in Ingolstadt und wohnhaft in München. Seit Mitte der 1990er Jahre spielt sie in Fernsehserien wie „Die Rosenheim-Cops“, „Der Alte“ und „Um Himmels Willen“. Dazu kommen Sprecherarbeit für den Bayerischen Rundfunk, Stimmcoaching und die Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ihr Mann ist der Schauspieler Alexander Duda, der in den „Rosenheim-Cops“ den Polizeidirektor Gert Achtziger spielt. Über die Ehe haben in diesem Jahr unter anderem kino.de und Filmstarts berichtet. „Irgendwie ist das Leben zu kurz für nur einen Beruf“, sagte Schmuttermaier 2020 der „Ingolstädter Stimme“.



Steckbrief der Schauspielerin

AngabeStand der Quellen
AlterJahrgang 1966, im Jahr 2026 wird sie 60 Jahre alt
Geborenin Ingolstadt
WohnortMünchen
BerufSchauspielerin, Sprecherin, Stimmcoach, Heilpraktikerin für Psychotherapie
AusbildungSchauspielstudio Frese, Hamburg (1988 bis 1990)
EhemannAlexander Duda
Kinderzwei erwachsene Kinder, eine Tochter und ein Sohn
Bekannt aus„Die Rosenheim-Cops“, „Der Alte“, „Um Himmels Willen“, „München 7“, „SOKO 5113“
AgenturUnit One

Ehe mit Alexander Duda und Familie

Alexander Duda spielt seit 2006 den Polizeidirektor Gert Achtziger. Er ist gebürtiger Münchner, Schauspieler, Synchronsprecher und Regisseur, so beschreibt ihn Joyn. In den „Rosenheim-Cops“ traten beide 2003 erstmals auf, in verschiedenen Folgen: sie in „Schwesternliebe“, er in „Gefährliche Freundschaft“.

Das Paar ist laut Filmstarts und Prisma seit mehr als 30 Jahren zusammen. Ein Hochzeitsdatum nennen die Quellen nicht. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Gegenüber der „tz“ nannte die Schauspielerin 2022 gemeinsame Reisen, ausgiebiges Kochen und viele Diskussionen als das Geheimnis ihres Glücks, so gibt es Filmstarts wieder.

Das Porträt der „Ingolstädter Stimme“ von 2020 nennt Venedig als Sehnsuchtsort des Paares. Seit die Kinder erwachsen sind, waren die beiden auf eigene Faust in Kuba und Mexiko. Inspiration findet die Schauspielerin dem Porträt zufolge beim Yoga und auf Kurztrips nach Südtirol.

Von Ingolstadt über Erlangen und Hamburg nach München

Die Schauspielerin wuchs in Ingolstadt auf, besuchte das Christoph-Scheiner-Gymnasium und stand schon als Schülerin in der freien Theaterszene der Stadt auf der Bühne. Sie studierte in Erlangen Germanistik, Pädagogik und Theaterwissenschaft und wechselte gegen Ende des Studiums an das Hamburger Schauspielstudio Frese. Ihre Agentur gibt als Ausbildungszeit 1988 bis 1990 an.

Den Magister schloss sie während der ersten Theaterengagements in Coburg und Erlangen ab, das steht im Porträt der Ingolstädter Stimme vom 17. Mai 2020. Nach Wikipedia spielte sie auch an der Iberl-Bühne in München und bei freien Münchner Ensembles. Anfang der 1990er Jahre zog sie nach München.

Erst Radio, dann Fernsehen: Die 1990er Jahre

In München arbeitete sie zuerst fürs Radio. Das Porträt nennt sie bald eine viel beschäftigte Stimme in Hörspielen, Features und Magazinsendungen des Bayerischen Rundfunks. Filmmakers Europe führt sie als BR-Sprecherin für Magazinsendungen von 1993 bis 2021. Fernsehrollen folgten ab Mitte der 1990er Jahre, etwa 1994 im Film „Hölleisengretl“ (Rolle Nanni) und 1997 in einer Folge von „Der Bulle von Tölz“ (Franziska Bachmaier).

Wikipedia schreibt, dass sie im Fernsehen oft in Komödien und Volksstücken mit bayerischem oder österreichischem Hintergrund besetzt wurde, anfangs meist als junge Liebhaberin. Bairisch ist ihr Heimatdialekt. Zum Begriff Heimat sagte sie 2020, er werde in letzter Zeit sehr überstrapaziert.

„SOKO 5113“: Die Kommissarin Ricarda Larenzi

Nach Wikipedia wurde sie ab 1997 als Kriminalkommissarin Ricarda Larenzi in der ZDF-Serie „SOKO 5113“ einem größeren Publikum bekannt, an der Seite von Wilfried Klaus und Michel Guillaume. kino.de nennt die Zeit von 1997 bis 1999.

Hintergrund: „SOKO 5113“ heißt seit 2015 „SOKO München“. Berichte verwenden beide Titel.

Gastrollen in den „Rosenheim-Cops“

Laut wunschliste.de spielte sie in mindestens fünf Folgen der ZDF-Serie, jedes Mal in einer anderen Rolle. Die Liste erhebt dort keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

ErstausstrahlungStaffel / FolgeTitelRolle
1. April 20032 / 5SchwesternliebeAnna Wöllner
1. Dezember 20099 / 13Gefährliche NachbarnPaula Wiesinger
23. Oktober 201212 / 4Echo des TodesEdith Hillinger
17. Oktober 201717 / 3Musik bis zum SchlussHelga Schütt
4. Oktober 202222 / 1Räuber Frantz kehrt zurückAnna Linzer

In „Gefährliche Nachbarn“ spielt sie nach Angaben von kino.de die Ehefrau des Opfers, die von den Ermittlern verdächtigt wird, obwohl sie ein Alibi hat. In „Echo des Todes“ ist sie die Freundin einer Verdächtigen. Die „Ingolstädter Stimme“ kündigte im Mai 2020 an, dass das ZDF „Gefährliche Nachbarn“ am 5. Juni 2020 um 16.10 Uhr zeigt.

Weitere Serien, Reihen und Filme

Krimi und Kriminalfälle

  • Der Alte: Folge 350 „Teufel in Weiß“ (2010), Folge 404 „Kein Entrinnen“ (2017)
  • Hubert und Staller: „Ab in die Spielerhölle“ (2012)
  • Tatort: Hardcore: 2017, BR und ARD, Regie Philip Koch
  • XY gelöst: „Tod der 8-jährigen Johanna“ (2022)

Weitere Serien, Reihen und Filme

  • Um Himmels Willen: „Goldrausch“ (2010), „Schuldgefühle“ (2018)
  • München 7: „Druck“ (2004), „Deeskalation“ (2013)
  • Dahoam is Dahoam: drei Folgen im Jahr 2020
  • Komödienstadel: mehrere Produktionen, darunter „Achterbahn ins Glück“ (2002)
  • Utta Danella: Das Familiengeheimnis: Fernsehreihe von 2004

Stimmcoach, Dozentin und Heilpraktikerin

Neben der Schauspielerei arbeitet sie in München als Stimmcoach mit eigenem Studio, als Dozentin und als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Petra Regensburger, die Autorin des Porträts von 2020, nennt Stimme und Sprache das Lebensthema der Schauspielerin, das sich in allen ihren Berufen spiegele.

  • Ausbildung: Pädagogik (M.A.), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Theater- und Entspannungstherapeutin, systemische Beraterin, so beschreibt sie das Dozentenprofil der Campus Naturalis. Wikipedia nennt Fortbildungen in Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie.
  • Lehre: Atem-, Stimm- und Sprechtraining und Entspannung an einer Münchner Schauspielschule, nach dem Porträt an der Schauspielschule Zerboni
  • Dozentur: kreative Therapie und Prävention bei der Campus Naturalis in München
  • Praxis: Stimmcoaching, Entspannung und Beratung, nachzulesen auf ihrer Praxis-Webseite

Richtigstellungen: Was über Schmuttermaier nicht stimmt

Einzelne Berichte enthalten Angaben, die mit den Quellen nicht übereinstimmen.

Aussage in BerichtenQuellenlage
kino.de (September 2026): Heilpraktikerin für PhysiotherapieWikipedia, das Dozentenprofil der Campus Naturalis und ihre Praxis-Webseite nennen Psychotherapie
Filmstarts: Sie sei regelmäßig im „Tatort“ zu sehenWikipedia listet eine Tatort-Folge: „Hardcore“ (2017)
Prisma: Schreibweise „Schuttermaier“Richtig ist Schmuttermaier. Die falsche Schreibweise steht laut Wikipedia im Abspann von „Der Alte“, Folge 404

Aktuelle Projekte

Als jüngste Kinoarbeit führt die Agentur Unit One den Film „Ameisen fressen kein Halva“, ein Drama von Regisseurin Alisa Kolosova, produziert von Maverick Film. Die Agentur nennt 2025 als Jahr, ein Datenbankeintrag zum Film 2026.

Stand: Oktober 2026. Aussagen der Schauspielerin stammen aus dem Porträt der „Ingolstädter Stimme“ vom 17. Mai 2020 und aus Medienberichten, alle weiteren Angaben aus den im Text genannten Quellen.

David Frueh
David Fruehhttps://nachblick.de/
Ich bin seit mehr als zwölf Jahren Journalist. Angefangen habe ich bei lokalen Verlagen in Steinbach, wo ich gelernt habe, was sorgfältige Quellenarbeit im Alltag wirklich bedeutet. In dieser Zeit habe ich in nahezu jedem Ressort gearbeitet: Tagespolitik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport, Kultur, Technik, Boulevardberichterstattung über Prominente, ihre Beziehungen, ihr Leben und die Geschichten, die selten vollständig erzählt werden, aktuelle Debatten, Unterhaltung und alles, was die Menschen im deutschsprachigen Raum täglich beschäftigt. Im Mai 2026 habe ich Nach Blick gegründet, mein eigenes Nachrichtenportal, das mit einem festen Team aus Redakteuren und Rechercheteuren arbeitet. Derselbe Grundsatz gilt seit dem ersten Tag: erst recherchieren, dann veröffentlichen.

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