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Frank William Lauenstein – Karriere, 9Live und Plugsurfing

Frank William Lauenstein ist ein deutscher Unternehmensmanager mit Wohnsitz in Hamburg, der seit 2018 bei der Berliner Plugsurfing GmbH tätig ist und dort seit 2021 als Head of Sales und eingetragener Geschäftsführer fungiert. Er war von 2002 bis 2008 Bereichsleiter Programmplanung beim Call-TV-Sender 9Live (ProSiebenSat.1-Gruppe) und war durch seine Ehe mit der deutschen Fernsehmoderatorin Alida Kurras, die von 2006 bis 2010 bestand, einem breiteren Publikum bekannt.

Kurzprofil: Frank William Lauenstein

Voller NameFrank William Lauenstein
WohnortHamburg, Deutschland
Aktuelle PositionHead of Sales & Geschäftsführer, Plugsurfing GmbH, Berlin
Bei Plugsurfing seit2018 (Business Development Manager), ab 2021 Head of Sales
Frühere PositionBereichsleiter Programmplanung, 9Live Fernsehen GmbH (2002–2008)
Eigenes UnternehmenDRIVING NET GmbH, Hamburg (Geschäftsführer, aufgelöst)
BrancheElektromobilität, Ladeinfrastruktur, zuvor Medien
LinkedInÜber 500 Kontakte, Hamburg gelistet
Bekannt durchEhe mit TV-Moderatorin Alida Kurras (2006–2010)

Frank William Lauenstein: Karriere von 9Live bis Plugsurfing

Lauensteins beruflicher Werdegang beginnt Anfang der 2000er Jahre im deutschen Privatfernsehen. Von 2002 bis 2008 war er als Bereichsleiter Programmplanung bei 9Live Fernsehen GmbH tätig, einem Call-TV-Sender innerhalb der ProSiebenSat.1-Gruppe. Der Sender sendete interaktive Quizformate rund um die Uhr, darunter eigene Produktionen für Kabel eins. Lauenstein war dort für die Entwicklung und strategische Planung dieser Formate zuständig, auf Basis systematischer Call-TV-Forschung.

Im März 2008 verließ er 9Live nach sechs Jahren. In dieser Zeit heiratete er im Juli 2006 die 9Live-Moderatorin Alida Kurras. Die Trennung folgte im Februar 2009, die Scheidung wurde im September 2010 rechtskräftig. Kurras äußerte sich später öffentlich im Interview mit Bild zu den Trennungsgründen.

Beruflicher Werdegang

ZeitraumPositionUnternehmen
2002 – 2008Bereichsleiter Programmplanung9Live Fernsehen GmbH (ProSiebenSat.1-Gruppe), Berlin
2008 – 2018Geschäftsführer (Einzelvertretungsbefugnis), später LiquidatorDRIVING NET GmbH, Hamburg (HRB 124817, aufgelöst)
ab 2018Business Development ManagerPlugsurfing GmbH, Berlin
ab 2021Head of Sales & GeschäftsführerPlugsurfing GmbH, Berlin

DRIVING NET GmbH: Die Hamburger Zwischenstation

Nach seinem Abgang bei 9Live gründete Lauenstein in Hamburg die DRIVING NET GmbH. Die Gesellschaft war im Handelsregister Hamburg unter HRB 124817 eingetragen. Lauenstein hielt die alleinige Geschäftsführung mit Einzelvertretungsbefugnis. Das Unternehmen betrieb eine Online-Plattform zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften. Die Gesellschaft wurde zu einem späteren Zeitpunkt aufgelöst, wobei Lauenstein als Liquidator fungierte.

Über den genauen Zeitraum dieser Phase gibt es keine öffentlich verifizierten Angaben jenseits des Handelsregistereintrags. Was zwischen dem Ende dieser Gesellschaft und seinem Einstieg bei Plugsurfing 2018 geschah, ist öffentlich nicht dokumentiert.

Plugsurfing GmbH: Was das Unternehmen macht und wo Lauenstein steht

Plugsurfing wurde 2012 in Berlin gegründet. Die europäische Ladeinfrastruktur war damals stark fragmentiert. Ladepunkte verschiedener Betreiber waren technisch nicht kompatibel, Bezahlsysteme kaum standardisiert. Plugsurfing positionierte sich als Software-Schicht zwischen Ladenetzbetreibern, Automobilherstellern und Endnutzern. Das Unternehmen besitzt selbst keine Ladesäulen. Es verbindet über 500 Netzbetreiber-Partner und gibt Nutzern in 27 europäischen Ländern Zugang zu mehr als einer Million Ladepunkte.

Das Geschäftsmodell läuft auf drei Ebenen:

01 Öffentliches Ladenetz

App-Zugang zum größten öffentlichen Ladenetz Europas für Privatfahrer

02 B2B mit Automobilherstellern

Integration des Netzes direkt in Fahrzeuge von OEMs wie Hyundai, VinFast und XPENG

03 CPO-Software

API- und cloudbasierte Systeme für Ladenetzbetreiber zur Zahlungsabwicklung

Frank William Lauenstein stieg 2018 als Business Development Manager ein. Sein Fokus lag auf dem Aufbau von Partnerschaften mit Fahrzeugherstellern, Carsharing-Diensten und Elektrofahrzeugflotten. 2021 übernahm er die Vertriebsleitung. Auf der offiziellen Teamseite von Plugsurfing ist er als Head of Sales geführt, erreichbar unter frank.lauenstein@plugsurfing.com. Im Handelsregister ist er als Geschäftsführer eingetragen, gemeinsam mit Tatu Valtteri Kulla und Megan Pini.

FleetCor-Übernahme 2022 und weiteres Wachstum

Im September 2022 übernahm FleetCor, ein US-amerikanischer Anbieter von Zahlungslösungen für Geschäftsflotten, Plugsurfing. Zum Zeitpunkt der Übernahme umfasste das Netz bereits mehr als 300.000 Ladepunkte, was damals fast 80 Prozent aller öffentlichen Ladepunkte in Europa entsprach. Lauenstein blieb nach der Übernahme in seiner Rolle.

Im Mai 2025 schloss Plugsurfing eine Partnerschaft mit dem chinesischen Elektrofahrzeughersteller XPENG. Die Vereinbarung gibt XPENG-Fahrern Zugang zu über 940.000 Ladepunkten in 27 Ländern. Laut dem Unternehmensverzeichnis LeadIQ gehört Lauenstein mit Stand April 2026 weiterhin zu den zentralen Entscheidungsträgern im Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt rund 74 Mitarbeiter beschäftigt.

Plugsurfing GmbH: Zentrale Daten (Stand 2026)

Gegründet2012, Berlin
HauptsitzBerlin, Deutschland
EigentümerFleetCor (Übernahme September 2022)
LadepunkteÜber 1 Million in 27 europäischen Ländern
Netzbetreiber-PartnerÜber 500
MitarbeiterRund 74 (LeadIQ, April 2026)
OEM-Partner (Auswahl)Hyundai, VinFast, XPENG (Partnerschaft Mai 2025)
GeschäftsführerTatu Valtteri Kulla, Frank William Lauenstein, Megan Pini

Häufige Fragen zu Frank William Lauenstein

  • Ist Frank William Lauenstein auf LinkedIn aktiv?

Ja. Er ist auf LinkedIn unter dem Profil „Frank William Lauenstein“ mit Hamburg als Standort gelistet und hat nach LinkedIn-Angaben über 500 Verbindungen. Die Plattform gibt ihn als Head of Sales bei Plugsurfing an.

  • Wie unterscheidet sich Plugsurfing von anderen Lade-Apps wie IONITY oder EnBW?

IONITY und EnBW sind Betreiber eigener Ladeinfrastruktur. Plugsurfing besitzt keine eigenen Ladepunkte. Das Unternehmen ist eine Roaming- und Software-Plattform, die das Netz verschiedener Betreiber zusammenfasst und über eine einzige App oder Karte zugänglich macht. Automobilhersteller binden Plugsurfing direkt in ihre Fahrzeuge ein, um ihren Kunden netzbetreiberunabhängiges Laden zu ermöglichen.

  • In welchen europäischen Ländern ist Plugsurfing verfügbar?

Plugsurfing ist in allen 27 EU-Ländern aktiv und kooperiert dort mit über 500 Ladenetzbetreibern. Damit gehört das Netz nach eigenen Angaben zu den größten öffentlichen Ladeinfrastruktur-Plattformen in Europa.

  • Wann hat Alida Kurras Frank William Lauenstein geheiratet und wann wurde geschieden?

Die Hochzeit fand im Juli 2006 statt. Die Trennung erfolgte im Februar 2009, die Scheidung wurde im September 2010 rechtskräftig. Kurras sprach in einem Bild-Interview offen über die Gründe der Trennung.

Frank William Lauenstein: Fazit

Der Karriereweg von Frank William Lauenstein verlief über drei sehr unterschiedliche Stationen: den deutschen Call-TV-Markt, eine eigene Plattform für Fahrgemeinschaften in Hamburg und heute die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Europa. Als Head of Sales und Geschäftsführer bei Plugsurfing GmbH verantwortet er seit 2021 die Vertriebsstrategie eines Unternehmens, das inzwischen über eine Million Ladepunkte in 27 Ländern vernetzt und nach der FleetCor-Übernahme zu einem der größten Software-Anbieter im europäischen Lademarkt gehört.


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David Frueh
David Fruehhttps://nachblick.de/
Ich bin seit mehr als zwölf Jahren Journalist. Angefangen habe ich bei lokalen Verlagen in Steinbach, wo ich gelernt habe, was sorgfältige Quellenarbeit im Alltag wirklich bedeutet. In dieser Zeit habe ich in nahezu jedem Ressort gearbeitet: Tagespolitik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport, Kultur, Technik, Boulevardberichterstattung über Prominente, ihre Beziehungen, ihr Leben und die Geschichten, die selten vollständig erzählt werden, aktuelle Debatten, Unterhaltung und alles, was die Menschen im deutschsprachigen Raum täglich beschäftigt. Im Mai 2026 habe ich Nach Blick gegründet, mein eigenes Nachrichtenportal, das mit einem festen Team aus Redakteuren und Rechercheteuren arbeitet. Derselbe Grundsatz gilt seit dem ersten Tag: erst recherchieren, dann veröffentlichen.

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